Hallo Tim,
Seit drei Jahren bin ich weg von diesem Platform, aber ich schätze, es ist jetzt die Zeit, mein Blog wieder zu öffnen und schreibe darauf, was mit mir passiert ist. Ich hätte das längst gemacht hatte, obwol ein fauler Mensch wie ich findet immer Ausrede, um von meinen Aufgaben zu entkommen.
In die kommenden Beiträgen werde ich dich auf den neuesten Stand bringen, wer ich jetzt bin, was ich jetzt tue, mit wem bleibe ich noch im (engen) Kontakt. Über das alle werde ich gern erzählen, aber das muss ich in die Zukunft schieben.
Heute ist meiner dritte Tag hier in London, England. In nur zwei Tagen nehmen ich die C1 Sprachkenntnisprüfung für Deutsch. Der Grund dafür, dass ich ins Ausland gekommen bist, um eine Prüfung zu nehmen, erläutere ich morgen, aber jetzt bin ich total unzureichend vorbereitet. Das Hören und das Lesen bestehen aus Multiple-Choice Frage; das meint, dass ich zumindest noch vermuten kann. Auch vor Sprechen habe ich weniger Angst, weil ich immerhin einen passenden Akzent habe und kann noch improvisieren. Aber das Schreiben....
Bevor meine Reise habe ich einige Fotos von diesem Buch gemacht, das man dabei hilft, die Prüfung vozubereiten. In diesem Buch gibt es auch Modalsätze, mit den man üben kann. In das schriftlichen Teil gab steht ein Thema so:
"Erklären Sie, wie sich die Lebenserwartung des Menschen entwicklet bzw. zukünftig entwickeln dürfte."
"Argumentieren Sie anhand eines Beispiels für gesamtgesellschaftliche positive Auswirkungen eines Anstiegs der menschlichen Lebensdauer."
"Nennen Sie Schwierigkeiten, die durch eine ständig alternde Gesellschaft entstehen könnten."
"Nennen Sie anhand von Beispielen mögliche Maßnahmen für mehr Lebenszufriedenheit auch im hohen Alter."
Ich hasse das, dass ich mich am ersten Blick dieser Fragen nichts eingefallen lassen konnte. Ich hasse das, dass ich bei der Erstellung einer Gliederung keine passende Wörter fand. Ich hasse das, wenn ich mir vorstelle, in der wirkliche Prüfung so eine Frage nicht gut genug beantworten kann.
Ich muss erhlich gesagt gestehen, dass ich jetzt ein bisschen entmutigt bin, wegen der Schwierigkeit, die vor mir steht; wegen der letzten Tagen, wo ich mit meinen Wörtern gestolperte. Ich weiß es selbst, dass das Lernen einer neuer Sprache kann nicht so instensiv beschleunigt werden. Es kommt langsamer, Tag für Tag, wenn du es im Alltag nutzt.
Aber ich glaube, ich habe Angst, nur weil ich nicht will, dass ich nach all den Mühen ins Ausland kommen und die Prüfung scheitern. Ich werde den Prüfungssaal eintreten, mit all den Wörtern, die ich bislang kennengelernt habe, und mein Bestes geben.
In zwei Stunden treffe ich mich mit meiner Kousine und ihr Freund. Wir werden das erste Mal nach Monaten uns sprechen, mit indischen Gerichten auf dem Tisch. Vielleicht werde ich noch was hinzufügen, wenn ich zurückomme.
Diesen Beitrag wirst du nicht lesen, aber ich hoffe, durch solche Übungen, kann ich auf jeden Fall, etwas auf das Blatt Papier aufschreibe.
Viele Grüße,
Hugo